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Rieger Pfad aus Semily nach Zelezny Brod

19 km

Semily Platz - Podspalov (5,5 km) - Zelezny Brod (9,5 km) - Abbiegung zum Krkavci skala (15 km) - Semily Platz (19 km)
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Semily ist eine Kreisstadt am Fluss Jizera, zu der auch mehrere Ortschaften in der Umgebung gehören. Das ursprüngliche Dorf wird schon im Jahre 1352 erwähnt. In der Umgebung wurden Gold, Kupfer und Eisenerz gewonnen. Die Stadt war überwiegend aus Holz und manchmal wurde sie von Feuern getroffen, das grösste war im Jahre 1691.

Die neuromanische Kirche des heiligen Peters und Pauls aus dem Jahre 1908 steht an Stelle früherer Barockkirche. Die Barockfriedhofkirche des heiligen Johanns des Täufers stammt aus den Jahren 1723-27. Im Barockschloss aus dem Jahre 1691 sitzt das Kreisamt. Das Museum und Pojizerska Galerie sind im Vatershaus von I. Olbracht. Es sind dort Galerie von 25 bedeutenden Persönlichkeiten aus Semily und untraditionelle ethnographische Exposition. Semily ist Geburtsort des Politikers Frantisek Ladislav Rieger (1818-1903) und des Schriftstellers Ivan Olbracht (1882-1952). An beide erinnern Denkmäler in der Stadtmitte. In der Stadt hat Textilindustrie überwiegende Rolle.

Unsere Strecke beginnen Sie auf dem Platz, von hier aus folgen Sie rote und blaue Markierung beim gemeinsamen Denkmal von Antal Stasek und Ivan Olbracht. Roter Markierung folgend gehen Sie durch das Ort Bitouchov entlang Jizera sehen können. Hinter Bitouchov trifft rote Markierung mit blauer zusammen, die vom Bahnhof von Semily führt. Nach kurzem Stück biegt gelbe Markierung rechts und an den Rand des Canontales von Jizera führt.

Unsere Strecke folgt weiter rot markierten Rieger Pfad, der in den Wald tritt und durch Canon von Jizera führt. Der Pfad wurde vom Club der tschechischen Touristen (KCT) aus Semily im Jahre 1909 erbaut. In den Canon treten Sie über Laufbrücke, wo Sie das Felsentor überwinden. Dieses war in der Vergangenheit noch enger und beim Hochwasser sammelte sich hier Treibholz. Deswegen liess der Fabrikant Schmidt aus Semily den Engpass vor dem Ausbau seiner Spinnerei auf heutige Breite von 15 bis 20 m erweitern.

Hinter der Galerie gehen wir am Wasserwehr vorbei, wo ein 1300 m langer Tunnel beginnt. Dieser führt Wasser in das Wasserkraftwerk unter Spalov ab. Weiter gehen Sie am Felsen U Lva (Beim Löwen) vorbei und durch Serpentinen steigen sie zur Böhmova vyhlidka (Böhm-Aussicht), genannt nach dem ersten Vorsitzenden der Abteilung vom KCT aus Semily. Gut kann man den 100 m hohen gegenüber liegenden Rabenfelsen und die Eisenbahn, die den Engpass mit einigen Tunnelen und Galerien überwindet, sehen.

Hinter der Aussicht ist eine verdachte Ruhebank und hinter dieser steigen Sie bis zum Fluss hinunter. Der Pfad führt hier durch einen 12 m langen Tunnel. Hinter der Quelle steigen Sie wieder höher über den Wasserspiegel von Jizera. Sie gehen weiter durch die Mündung des Tunnels und an der Quelle von Antal Stasek vorbei. Dann kommen Sie zum Wasserkraftwerk aus den Jahren 1921-26, das das Gefälle von Jizera in diesen Stellen (24 m) ausnutzt.

Die rote folgt zum Hotel in Podspalov (Möglichkeit der Erfrischung). In Podspalov ist auch Bahnstation auf der Eisenbahnstrecke aus Zelezny Brod nach Tanvald. Die Eisenbahn können Sie für die Wegverkürzung nach Zelezny Brod benützen. Unsere Strecke folgt rote Markierung links über die Brücke über den Fluss Kamenice, der hier in Jizera mündet. Dann folgt Strassenstrecke längs des Flusses Jizera bis nach Zelezny Brod.

Zelezny Brod bekam den Namen im 16. Jahrhundert nach der Furt, in deren Umgebung Eisenzerz schon im 10. Jahrhundert gewonnen wurde. Urprüngliche Dörfer Brod und Brodec vom 14. Jahrhundert wurden eine kleine Stadt im Jahre 1501. Die Glasfertigung hat eine lange Tradition hier. Seit dem Jahre 1920 ist Fachglasschule in der Stadt. Gotische Kirche des heiligen Jakobs wurde im Jahre 1763 barockisiert. Auf dem Friedhof ist ein Beinhaus aus dem Jahre 1765 und holzernes Achtkantenglockenhaus aus dem Jahre 1761. Südlich oberhalb der Stadt steht die Barockkirche des heiligen Johann Nepomucky aus dem Jahre 1769.

In Zelezny Brod gibt es mehrere gezimmerte Häuser des städtischen Typs. Im örtlichen Teil Travniky ist Denkmalreservation der Volksarchitektur. Auf dem Platz ist ethnographisches Museum des Obergebiets von Jizera im ursprünglichen bürgerlichen Haus Klemencovsko aus dem Jahre 1792, das seit 1936 ein Bestandteil der Sparkasse ist. Im Inneren ist besonders die Exposition der Entwicklung von Glasbearbeitung in Zelezny Brod. Das Museum hat eine Zweigstelle im gezimmerten Haus Beliste. Es war eine Gerberei und Färberei und stammt aus dem Jahre 1807. Die Exposition ist der Stadt und geologischer Entwicklung von Zelezny Brod und Umgebung gewidmet. Die Stadt ist der Geburtsort des Malers Vlastimil Rada (1895-1962) und des Komponisten Vlastimil Vipler (1903-72).

Unsere Strecke folgt blaue Markierung über die Brücke über Jizera an die Busstation vorbei. Vor der Eisenbahnstation biegen Sie links zur gelben Markierung. Nach Semily können Sie mit dem Zug zurückfahren. Sie fahren wieder durch den Engpass des Flusses Jizera auf der Eisenbahnstrecke, die ihn mit vier Tunneln überwindet.

Wenn Sie zu Fuss gehen, folgen Sie gelbe Markierung über Pelechov, über das Tal von Mlynsky potok und dann kommen Sie nach Prosec. Hinter dem Kuhstall kommen Sie zur Hauptstrase und auf dieser gemeinsam mit blauer Markierung gelangen Sie zur Abbiegung zur Aussicht Krkavci skala (Rabefelsen). Dorthin führt Sie blaue Markierung. Aus der Aussicht gibt es der schönste Blick in das Tal von Jizera. Sie kehren zur Strasse zur gelben Markierung zurück, die Sie sicher zurück nach Semily zum Ausgangspunkt unserer Strecke hinführ.

29.4.2004 13:29:02 | abgelesen 10849x | iguana
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