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Sobotka - Plakanek - Kost

13 km

Sobotka Platz - Roubenka Brunnen (4,5 km) - Kost (6,5 km) - Libosovice (9 km) - Sobotka Platz (13 km)
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Sobotka war ursprünglich ein Marktdorf, erwähnt schon im Jahre 1287. Auf die Stadt wurde sie am 24. August 1498 erhöht. Die Dominante der Stadt ist gotisch-renaissance Kirche der heiligen Maria Magdalena aus dem Jahre 1590-96. Auf dem Marktpaltz können Sie ein ursprünglich renaissance- heute empireumgebautes Rathaus und Vatershaus des Dichters Frana Sramek sehen. In der Stadt gibt es eine Reihe gezimmerter Häuser städtischen Typs aus der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts. Das bekannteste ist Bauernhaus von Solc, wo eine Galerie ist.

Unsere Strecke führt aus dem Marktplatz von Sobotka durch Boleslavova Strasse der roten Markierung folgend. Sie gehen an dem Stadtamt vorbei, hinter dem im Stadtpark moderne Skulptur Haus unter dem Halbmond von Claudio Permiggiani (1991) steht.

Die Strecke folgt immer rote Markierung nach Osek. Bei der Kirche der Heiligen Jungfrau aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts steht ein interessantes holzernes sechskantiges Glockenhaus aus dem Jahre 1601. Hinter Osek biegen Sie links auf schmale kleine Strasse ab, kommen nach Strihom, das ist eine Denkmalzone von gezimmerter Volksarchitektur. Sie finden hier einstöckige Häuser mit ausgeschnittenen Giebeln und alte Mühle mit gezimmertem Stock.

Um den Teich Komornik folgen Sie rote und blaue Markierung bis die Ortschaft Rasovec. Nachdem Sie zum Quellbrunnen Roubenka gelangen, erinnern Sie sich an den aus Sobotka Gebürtigen Dichter Frana Sramek, der hier gern zu sitzen pflegte. Hinter dem Quellbrunnen biegt blaue Markierung in ein Nebenfelsental, das man Vesecky Plakanek nennt.

Rechts über Ihnen war auf einem Felsenvorsprung urzeitliche Burgstätte Poran. Sie war vom Anfang der Eisenzeit (7.-5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung ) bis zum 13. Jahrhundert besiedelt. Zu der Burgstätte gehörte Grabhügelstätte, die sich über Roubenka links befindet.

Unsere Strecke folgt rote Markierung durch das malerische Tal Plakanek, manchmal Kostelecky Tal genannt. Der Name Plakanek stammt aus dem 17. Jahrhundert, wenn Familie Plakanek hier Holzkohle brannte. Das buschige Tal des Baches Klenice unter Sandsteinfelsen wurde im Jahre 1990 für Naturdenkmal erklärt.

Um ehemaliges Hegerhaus und Teich Obora gelangen Sie am Ende des Tales zum einzigartigen Denkmal der tschechischen Burgarchitektur - zur Burg Kost. Kost ist eine der meist erhaltenen gotischen Burgen in Tschechien, sie stammt aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. Sie hat interessante Lage auf einem Felsen bei der Mündung von drei Tälern. In das Verteidigungssystem wurden drei Teiche eingegliedert. Das ursprüngliche Aussehen der Burg hat vor allem der Renaissanceumbau geändert.

Die Burg gehörte sukzessif den Stämmen Zajic von Hazemburg, Selmberk, Biberstein, Lobkovic, Cernin und jetzt gehört sie dem Stamm Kinsky. Erhalten sind Schanzen, grosser Turm, Paläste, Kapelle, wirtschaftliche Gebäude. Die Burg ist mit dem Begleiter zugänglich. Die Besitzer erweitern immer Burgsammlungen. In ursprünglichen wirtschaftlichen Gebäuden gibt es eine Exposition von Edelsteinen. In den Nebenfelsen sind Reste von Felsenwohnstätten und Hundefriedhof.

Unsere Strecke führt vom Wegweiser am Ufer des Weissen Teiches der roten Markierung folgend in das malerische Prokopske Tal. Wir empfehlen, dass Sie für den Durchgang durch das Tal den Feldweg gleich vom Beginn wählen, der mitten durch grasreiche Talflur hinter dem Bach führt. Der Teil des rot markierten Weges zwischen dem Bach und den Felsen ist manchmal, wenn es nass ist, schwierig passierbar.

Durch das Prokopske Tal kommen Sie nach Libosovice zur Kirche des heiligen Prokops, die ursprünglich spätgotisch war. Sie wurde im Jahre 1610 umgebaut und dann im Jahre 1874, als auch der neugotische Turm zugebaut wurde. Vom Wegweiser vor dem Hotel Cesky raj (man kann hier Erfrischung nehmen) folgen Sie blaue Markierung auf der Strasse um den Bahnhof in Libosovice bis zur Kreuzung nach Neprivec. Hier ziehen das Hotel Ort und barockisierte, ursprünglich gotische Kirche des heiligen Kreuzes mit einem Barockachtkantenglockenhaus ihre Aufmerksamkeit an. Nach Neprivec biegt weiss markierter Pfad für Radfahrer ab.

Unsere Strecke folgt blaue Markierung auf der Strasse. Auf der Kreuzung hinter dem Bahnübergang biegt blaue Markierung rechts nach Vesec ab. Vesec wurde im Jahre 1995 für Denkmalreservation der Volksarchitektur erklärt. Um runden Dorfplatz herum ist ein einzigartiger Komplex von gezimmerten Häusern des Typs aus Gebiet von Jizera. Auf dem Dorfplatz steht Statue des heiligen Starosta (Bürgermeister). Vesec war Platz der Drehung von Szenen einiger bekannten Filme. Über Vesec bei der Strasse zur Kost können Sie denkwürdige Semtínská Linde sehen, die eine der bekanntesten denkwürdigen Bäume in Tschechien ist. Sie hat den Baumstammumfang von 760 cm, Höhe 38 m und Alter ungefähr 300 Jahre.

Unsere Grundstrecke führt aus der Kreuzung hinter dem Bahnübergang links auf der nicht markierten Strasse Richtung nach Sobotka. Der Hauptorientierungspunkt wird für Sie wunderschönes Schlösschen Humprecht sein. Zu ihm kommen Sie der gelben Markierung folgend und zu dieser gelangen Sie vor dem Eingang zum Freibad in Sobotka. Humprecht ist ein Barockschlösschen, gebaut in Jahren 1666-72 für Humprecht Jan Cernin aus Chudenice. Es sollte an den Galather Turm von Konstantinopel erinnern. Repariert und zugebaut wurde es nach dem Feuer im Jahre 1678. Im Inneren ist ein interessanter Ovalsaal mit Echo. Es ist mit dem Begleiter zugänglich. Es sind dort eine Exposition des Adelstammes Cernin und Museum der Stadt Sobotka.

Wir empfehlen die gelbe Markierung zu folgen, links längs der Friedhofmauer mit schöner Aussicht auf die Stadt. Ehe Sie zurück nach Sobotka hinunterkommen, empfehlen wir noch den Besuch des Friedhofes in Sobotka. Gegenüber dem Haupteingang, auf der verkehrten Seite, ruht der bekannteste Landsmann von Sobotka - Schriftsteller, Dichter und Dramatiker Frana Sramek (1877-1952), zu dessen Ehre Festival von Literatur und gesprochenem Wort Sramkova Sobotka jedes Jahr Anfang Juli in Sobotka seit dem Jahr 1956 stattfindet. Im Friedhof in Sobotka können Sie gegenüber der Ecke oberer Mauer den Graben eines weiteren Landsmanns finden - des Dichters Vaclav Solc (1838-71). Zurück zum Marktplatz von Sobotka führt Sie gelbe Markierung.

29.4.2004 13:24:55 | abgelesen 12941x | iguana
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