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Zeleznice - Tabor - Bradlec

16,5 km

Zeleznice Platz - Tabor (5 km) - Klepanda (11 km) - Zeleznice Platz (16,5 km)
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Zeleznice ist malerische kleine Stadt und Bad. Erwähnt ist sie schon im Jahre 1320. Ihr Name ist laut prähistorischer Eisenbearbeitung entstanden. Romanische Kirche des heiligen Johannes Täufers wurde in den Jahren 1727-31 im Barockstill umgebaut und dem heiligen Jilji geweiht. Der heutige Stadtkern ist als ein einzigartiges urbanistisches Empireganze nach dem Feuer im Jahre 1826 enstanden. Er wurde für die Stadtdenkmalzone erklärt.

Das Stadtmuseum (heimatkundliche Sammlungen, Krieg im Jahre 1866 und Bilder von Kavan) ist im bürgerlichen Empirehaus aus dem Jahre 1827 mit der Einrichtungen eines ehemaligen Kaufmannsladens und in gezimmertem Nachbarbauernhaus bei der Kirche. Im Bad gibt es heute eine Heilanstalt für Kinder. Zeleznice ist das Geburtsort des Schriftstellers Stanislav Rudolf.

Unsere Strecke führt aus dem Marktplatz roter Markierung folgend auf Goldenem Pfad des Böhmischen Paradieses zuerst auf der Strasse, später um eine Ranch, die aus ehemaligem Kinderlager enstanden ist, in den Wald. Immer der roten Markierung folgend überwinden Sie steilen Kyjevsky Kamm und kommen in das Dorf Kyje. An malerischen Häusern vorbei steigen Sie zur Eisenbahnstation und danach müssen Sie relativ steile Steigung zum Gipfel von Tabor überwinden.

Der Melaphyrberg Tabor (678 m) wurde ursprünglich Chlum genannt. Die heutige Benennung enstand nach den Volksversammlungen in hussitischen Zeiten. Die Barockkirche Umwandlung des Herrn vom Jahre 1704 war ursprünglich gotische Kapelle. Die touristische Hütte mit dem Aussichtsturm ist geschlossen. Am Nordhang gibt es einen interessanten Kreuzweg. Kleine Ziegelkapellen des Kreuzwegs sind mit Eisengussreliefen geschmückt, die in Eisenwerken in Blansko abgegossen wurden.

Aus Tabor steigen Sie hinab auf kleiner Strasse mit roter Markierung in die Ortschaft Chlum und danach auf der Hauptstrasse in Plouznice. Auf der Strasse queren Sie Bahnübergang über und auf der Kreuzung biegen Sie links zusammen mit roter Markierung auf eine Nebenstrasse ab. Aus der kleinen Strasse gibt es schöne Aussichten auf das Riesengebirge und die Umgebung von Jicin.

Sie gehen durch Zdar bei Kumburk und folgen immer rote Markierung bis zur Ausflungsgaststätte Klepanda. Von der Gaststätte führt links eine Strasse nach Syrenov, das ist Geburtsort von Frantisek Cyril Kampelik, Propagandisten von Selbsthilfsvorschusskassen (Kampelicky).

Die Liebhaber von romantischen Burgruinen können noch unweiten Kumburk besichtigen (rot und gelb). Die Ruinen der Mittelalterburg Kumburk befinden sich auf hohem Basaltkegel. Sie stammte aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts, wenn sie dem Stamm Wartemberg gehörte. Im 16. Jahrhundert diente sie als Gefängnis. Im walzförmigen Turm wurde Eliska Smiricka nach einer Saga gefangengehalten. Aus der Ruinen des prismatischen Turmes gibt es eine schöne Aussicht.

Unsere Strecke führt von Klepanda der blauen Markierung folgend zuerst auf der Strasse und danach durch einen Wald zu Ruinen der Burg Bradlec. Die Burg Bradlec stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde vom Stamm Markvarticove auf einem Felsenvorsprung (557 m) gebaut. Als sie in der Zeit von Wenzel dem IV. der Sitz von widersetzlichem Vanek aus Jenstejn war, wurde die Burg von königlichem Heer niedergekämpft. Im 16. Jahrhundert verödete sie. Heute sind auf bewaldetem Gipfel Reste des Tormauerwerks, Palästes und halbkreisförmigen Tores. Das Mauerwerk ist teilweise aus bearbeiteten Sandsteinquadersteinen und teilweise aus Basalt.

Von der Burg gehen Sie wieder unten der blauen Markierung folgend in die Ortschaft Ujezdec, wo gezimmerte Bauernhäuser gehalten sind. Weiter folgen Sie blaue Markierung abwechselnd auf der Strasse und einem Waldweg. Hinter dem Wald gehen Sie auf der Strasse an einem Geflügelhof und Strassenkreuzungen mit den Abbiegungen nach Lhan und Soberaz vorbei und gelangen zur Kreuzung mit der Hauptstrasse bei Tesin, wo Sie rote Markierung finden. Unterwegs sehen Sie vorne Kloster von Valdice, das von der Hälfte des vorigen Jahrhunderts Gefängnis ist.

Rechts vom Kloster erhebt sich markanter Basaltgipfel Zebin. Unsere Strecke führt aus der Kreuzung rechts der roten Markierung folgend, man geht durch Tesin zur Abbiegung zum Zelezny vrch (Eisengipfel). Auf dem Eisengipfel stand im frühesten Mittelalter eine Holzburg. Obwohl der Gipfel durch einen Steinbruch gestört ist, kann man dorthin Reste von Schanzen und das Plateau sehen, wo die Burg stand. Nach der Rückkehr zur roten Markierung kommen Sie nach Zeleznice zurück.

29.4.2004 13:37:59 | abgelesen 7512x | iguana
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