1161293
CSENPL

Die Burgen, Burgruinen

Brada

Den bewaldeten Kamm oberhalb der Jinolicer Fischteiche beherrscht der Berg Privysina (463 m) und unweit östlich, unterhalb dieses Gipfels stand die frühgotische Burg Brada aus dem 13. Jahrhundert, der Stammsitz der Naceradec. Heute finden wir nur sehr spärliche Reste einer Mauer und von Geländebearbeitungen. Hier steht das Kreuz und Statue des Hg. Peter und Paul zum Andenken an die Schlacht des Jahres 1866. (siehe S.)

Bradlec

Burgruine aus dem 14. Jahrhundert, ehemaliger Sitz des mächtigen Geschlechts der Markvarticer. Sie wurde aus einheimischem, dunklem Basalt gebaut. Wie eine Reihe anderer Burgen war auch Bradlec nach den Hussitenkriegen Sitz von Raubbanden, die in der umliegenden Gegend raubten. Später war die Burg aufgrund ihres schlechten Zugangs verlassen, sie begann zu verkommen und ist heute bereits nur eine bloße Ruine.

, velikost: 44.53 KB, obrázek se otevøe v novém oknìDrabske svetnicky (Draber Stübchen)

Gruppe von sieben mächtigen, hohen Sandsteinblöcken östlich von Mnichovo Hradiste. Im 13. Jahrhundert wurde in dem großen Felsmassiv eine Burg errichtet, die Felsblöcke wurden mit Holzbrücken, Treppen und Laufstegen untereinander verbunden. Eine Besonderheit sind hier die in Fels gehauenen Stübchen, von denen bis heute 18 erhalten sind. Hier gab es auch eine Kanzel mit Bethalle, ein Gefängnis und eine Wachstube. In der Zeit der Gegenreformation versteckten sich hier die Böhmischen Brüder. Nach der Schlacht bei Lipany war die Burg verlassen. Sie verkam und heute finden wir von allen Anbauten, Brücken und dem Palisadenwall nur noch Anzeichen in Form von Löchern im Felsen. Der Ort ist zugänglich und lohnt einen Besuch, zudem bietet er einen herrlichen Ausblick in die Landschaft. In Mnichovo Hradiste, im Museum steht ein Modell, das die frühere Gestalt der Drabner Stübchen veranschaulicht.

Tel: +420 603 837 024 ? Herr Stekly
Adresse: Dneboh, 295 01 Mnichovo Hradiste

, velikost: 74.33 KB, obrázek se otevøe v novém oknìFrydstejn

Ruine der mittelalterlichen Burg aus dem 14. Jahrhundert, aus welcher ein grosser Turm mit dem Durchschnitt von 9 m erhalten ist, bildet die Dominante des Kamms von Vranov. Aus der ihneren Burg sind weiter Wandreste und in den Felsen gehauene Zimmer erhalten. Während der hussitischen Kriegen wurde die Burg vergebens belagert und ein hundert Jahre später ist verödet worden.

Öffnungszeiten:
Mai ? September, täglich ausser Montag 9.00?16.00
October ? Sam, Son, Feiertage 9.00?16.00
Tel: +420 483 393 060, e-mail: oufrydstejn@iol.cz, www.frydstejn.cz
Adresse: OU Frydstejn, 463 42 Frydstejn

Hrada

Altslawische Burgstätte auf dem Sandsteinplateau unterhalb des Muzsky. Erhalten sind nur die Wälle über dem Tal der Breknova.

Chlum

Die Burg Chlum, auch Kozlov genannt, wird im Jahr 1362 erwähnt. Sie verödete wohl an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert. Die Überreste der in Fels gehauenen Objekte, sind bis heute deutlich erkennbar.

Kavciny

Spuren nach der Felsenwachburg aus dem 14. Jahrhundert, die Burg Valdstejn aus ihrer verletzbarsten Seite verteidigte. Die Burg war Sitz von Räuberbanden, nach der Eroberung im Jahre 1440 verödet.

Klamorna

Heute nur Überreste einer ehemaligen Burgstätte aus der späten Steinzeit sowie einer kleinen Felsenburg aus dem Mittelalter. Erhalten sind Spuren der Wälle, die Fundamente der Bauten sowie Überreste der in Fels gehauenen Stuben.

, velikost: 67.8 KB, obrázek se otevøe v novém oknìKost

Eine der am besten erhaltensten und schönsten gotischen Burgen in Böhmen. Sie wurde durch Peter von Wartenberg (Petr z Vartenberka) im 14. Jahrhundert auf einem einzeln stehenden Sandsteinfelsen an einer Stelle, wo sich drei Täler treffen, begründet. Das Anlegen der umliegenden Fischteiche erhöhte ihre Uneinnehmbarkeit. Der Hauptburgturm hat den Grundriss eines Trapez und deshalb kann es den aufmerksamen Besucher überraschen, wenn er alle vier Kanten auf einmal entdeckt. Die Burg hat eine interessante Geschichte und wechselte oftmals ihre Besitzer. Die derzeitige Exposition besteht aus dem Eigentum der Familie Kinsky, einer Renaissanceküche und Exemplaren historischer Waffen aus dem Militärmuseum.

Öffnungszeit:
April, October ? Sam, Son, Feiertage 9.00?11.30 13.00?15.30
Mai, Juni ? täglich ausser Montag 8.00?11.30 13.00?16.30
Juli, August ? täglich ausser Montag 9.00?18.00
September ? täglich ausser Montag 9.00?11.30 13.00?16.30
Adresse: Podkost 1?8, 507 45 Mladejov v Cechach
Tel: +420 493 571 144, e-mail: kinsky.kost@seznam.cz, www.kinsky-dal-borgo.cz

Kostal

Der Hügel oberhalb des Flusses Oleska trug seit dem Jahr 1374 die Burg Kostal, die den Lomnicer Waldsteins gehörte. Seit dem 16. Jahrhundert steht sie leer und heute wandelt auf den verwachsenen Spuren der Wälle und Graben der Geist der Gräfin Slavatova, die auf der Jagd nach Besitz ihre Geschwister tötete.

Kozlov

Der Bauart nach zu urteilen, wurde die kleine Burg Kozlov bereits im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Über ihre Existenz gibt es nicht viele Berichte und angeblich wurde sie im Jahre 1442 samt einer Räuberbande zerstört, die sich dort nach den Hussitenkriegen niedergelassen hatte. Im Jahre 1667 wurde bereits ihre Ruine beschrieben. Der Ort wuchs zu, aber bis heute ist die kleine Burg mit rundem Grundriss erkennbar und Gruben verraten die Aktivitäten von Schatzsuchern.

Kumburk

Ruinen einer mittelalterlichen Burg aus dem 14. Jahrhundert, die durch ihre spiralenförmige Anordnung der einzelnen Burgteile übereinander eine Besonderheit war. Im 16. Jahrhundert diente die Burg als Gefängnis, gebrandschatzt wurde sie während des Dreißigjährigen Krieges durch die Schweden. Erhalten sind die Reste eines prismaförmigen und eines zylindrischen Turms, Burgmauern und unterirdische Räume. Im zylindrischen Turm war 10 Jahre lang Elisabeth (Eliska) Smiricka gefangen. An die Besuche von K. H. Macha erinnert eine Gedenktafel an der Wand des prismaförmigen Turmes. Die Lage der Ruine auf einem Basaltkegel (642 m) garantiert einen ausgezeichneten Ausblick.

Michalovice

Von den Markwarts (Markvartic) Ende des 13. Jahrhunderts begründet und wurde im 15. Jahrhundert verlassen. Der Burgturm, Putna (Butte) genannt, wurde im 19. Jahrhundert von Schatzsuchern untergraben und so kam es zu seinem Kippen und seiner Beschädigung. Er ist statisch gesichert und bietet einen Ausblick in die Umgebung. Eine Gedenktafel erinnert an den Besuch von K. H. Macha.

Öffnungszeit: April ? October ? täglich ausser Montag 10.00?17.00
Adresse: Podlazky, 293 01 Mlada Boleslav
Tel: +420 606 544 313 ? Herr Kosvanec

, velikost: 67.17 KB, obrázek se otevøe v novém oknìMlada Boleslav

Am Zusammenfluss von Iser und Klenice wurde zunächst eine Holzburg erbaut und diese wurde später in eine steinerne Festung umgewandelt, die im 15. und 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Das Objekt diente in der Vergangenheit als Kaserne, heute befindet sich hier ein regionales Museum (siehe S.).

Parez

Ruine der kleinen gotischen Felsenburg aus dem Ende des 14. und zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Nachdem sie Zufluchtsort der Räuber wurde, hat man sie niedergebrannt. Es sind nur in den Felsen ausgehauene Räume, steinerner Turm und Umfangsmauer geblieben. Es wurden hier Groschen des Wenzels IV. gefunden.

, velikost: 66.14 KB, obrázek se otevøe v novém oknìRotstejn

Ruine der Felsenburg in dem südlichen Teil von Klokocske Felsen, gegründet zum Ende des 13. Jahrhunderts. Seit dem 15. Jahrhundert verödet. Es blieben nur mehrere in dem Felsen gehauene Räume, tiefer Brunnen, Mauer mit Schiessscharten, Reste des Palasts aus Mauerwerk und Spuren nach den Balken von hölzernen Bauen.

Öffnungszeit:
Mai, September ? Sam 10.00?17.00, Son 10.00?16.00
Juni ? August ? täglich 10.00?17.00
Beim schlechten Wetter geschlossen.
Tel: +420 481 311 765, www.interdata.cz/klienti/oks

, velikost: 135.89 KB, obrázek se otevøe v novém oknìTrosky

Die Reste der Burg der Familie Wartenberg, erbaut in dem 14. Jahrhundert auf einem steinen Basalterguss, der sich auf zwei separate Türme separiert hatte. Der höhere viereckige Turm heisst Jungfrau, der niedrigere und robustere heisst alter Weib. Der Burgkern wurde aus dem Burgpalast und dem Hof mit wirtschaftsgebäuden gebildet. Dank dem Steinschutzmauer und vorteilhafter strategischer Position trotzte die Burg gut allen militärischen Angriffen. Seit dem Dreissigjährigen Krieg ist die Burg öde. Weite Aussicht.

Öffnungszeit:
April, October ? Sam, Son, Feiertage 8.30?16.00
Mai ? August ? täglich ausser Montag 8.30?18.00
September ? täglich ausser Montag 8.30?16.00
Adresse: hrad Trosky, 512 63 Rovensko pod Troskami
Tel: +420 481 313 925, www.trosky.cz, e-mail: hrad@trosky.cz

, velikost: 78.89 KB, obrázek se otevøe v novém oknìValdstejn

Gegründet in der Hälfte des 13. Jahrhunderts von dem Adelsgeschlecht Markwartic, aus welchem später der Heerführer Albrecht von Wallenstein abstammte. Die Burg wurde ab dem 16. Jahrhundert öde und in der Barockzeit wurde sie ein bekannter Wallfahrtsort. Romantische Adaptionen aus dem 19. Jahrhundert gaben diesem Areal engültige Form. Von ausserordentlichem Wert ist die Steinbrücke mit Barockstatuen und die Kapelle von St. Johann Nepomuk.

Öffnungszeit:
April, October ? Sam, Son, Feiertage 9.00?16.00
Mai ? September ? täglich 9.00?16.30
Adresse: hrad Valdstejn, 511 01 Turnov
Tel: +420 481 312 304, e-mail: hrad.valdstejn@cbox.cz

, velikost: 68.84 KB, obrázek se otevøe v novém oknìValecov

Ruine der in einen Sandsteinvorsprung des Plateaus Muzsky im 14. Jahrhundert gehauenen Felsenburg. Die Burg wurde mit Mauerwerkbauen und gezimmerten hölzernen Bauen ergänzt. Im Jahre 1512 entstand ein neur Palast, zugänglich auf dem engen Treppenaufgang, dessen Reste bis auf den heutigen Tag erhalten sind. In den anliegenden Felsenzimmern wohnten arme Leute noch zu Beginn des 20. Jahrhundertes.

Öffnungszeit:
Mai, Juni ? täglich ausser Montag 9.00?18.00
Juli, August ? täglich 9.00?18.00
September ? Februar 10.00?17.00
März - Sam, Son 10.00?17.00
April, October ? Sam, Son, Feiertage 9.00?17.00
Spetember ? täglich ausset Montag 9:00?17:00
Adresse: Bosen, 295 01 Mnichovo Hradiste
Tel: +420 326 784 204, www.volny.cz/bosen

Velis

Auf dem gleichnamigen Hügel, der 5 km südwestlich von Jicin liegt, gibt es Reste der zerstörten Burg aus dem Ende des 13. Jahrhunderts, in welcher hundert Jahre hussitische Kompaktaten verborgen wurden. In der prehistorischen Siedlung gibt es ein Fundort von Objekten aus der Bronzezeit und Burgstättezeit. (Funde im Museum der Stadt Jičín).

Vlastiborice

Überreste von Erdgestaltungen eines ehemaligen Marktplatzes und von Festungswänden aus dem 14. Jahrhundert.

Vranov - Pantheon

Früher Skala (Felsen) gennant, auf den Gipfeln des Vranov Kammes direkt über Mala Skala liegend. Reste der gotischen Burg aus dem 15. Jahrhundert, die im Jahre 1820 zu einem felsigen Pantheon hergerichtet wurde. Aus den romantischen Dekorationen sind nur Reste geblieben. Bis auf den heutigen Tag sind nur neugotische Kapelle, eine Menge von sich gemeinsam kreuzenden in dem Felsen gehauenen schmalen Wegen, Brücken, Höhlen und Gedenktafeln erhalten.

Öffnungszeit:
April, October ? Sam, Son 9.30?17.00
Mai ? September ? täglich 9.00?18.00
Adresse: THOR s.r.o., Mala Skala 188, 468 22 Mala Skala
Tel: +420 602 410 611 ? Herr Mikez, e-mail: petr@simmi.cz

Zasadka

Ursprünglich eine Burg aus dem 14. Jahrhundert, über dem Zusammenfluss von Mohelka mit Jizera. Nach dem Jahre 1560 in ein Renaissanzeschloss umgebaut, im Jahre 1790 wurde niedergebrannt und in der Hälfte des 19. Jahrhunderts öde und leer.

, velikost: 69.52 KB, obrázek se otevøe v novém oknìZbirohy

Ruine der Burg, die auf drei Felsen des Felsenvorsprungs Sokol (Falke) im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Während der hussitischen Kriegen war sie ein Teil der Burgkette Frydstejn ? Vranov ? Zbirohy. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts niedergebrannt, zerstört und verlassen.





29.4.2004 15:39:35 | abgelesen 21442x | iguana
Sdružení Český ráj © 1992-2006  |  Antonína Dvořáka 335, 511 01 TURNOV
tel.: +420 481 366 255  |  fax: +420 481 366 256  |  cesky-raj@turnov.cz  |  RSS 2.0