Aus einer ursprünglichen Renaissancefestung entstand am Ende des 18. Jahrhunderts ein Schloss. In den Jahren 1998-2000 wurde es renoviert und erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier gibt es eine Sammlung von Gemälden, Waffen und historischen Möbeln. Im Park gibt es einen Springbrunnen mit der Statuengruppe des Kentaur mit Nymphen. Möglich sind eine Besichtigung sowie die Anmietung eines Teils des Schlosses.
Öffnungszeiten:
April, October - Sam, Son, Feiertage 10.00-17.00
Mai - September ? täglich ausser Montag 10.00?18.00
Adresse: Detenice c.p. 1., 507 24 Detenice
Tel: +420 493 596 132, info@detenice.cz, www.detenice.cz
Am nördlichen Rand des heutigen Turnov steht auf einem Pläuerplateau oberhalb des Flusses Iser das gemütliche Renaissanceschloss Hruby Rohozec. Es wurde in den Jahren 1534-1621 aus einer ursprünglich frühgotischen Burg, die den Handelsweg bewachte, umgebaut und erfuhr im Jahre 1822 noch empire Instandsetzungen. Die Expositionen belegen die Entwicklung der Wohnkultur und des Bekleidens während der letzten 400 Jahre. Ein wichtiger Bestandteil sind der Garten und der englische Park. Das Schloss ist mit der Stadt durch einen Schlosslehrpfad verbunden.
Öffnungszeiten:
April, October ? Sam, Son, Feiertage 9.00-16.00
Mai - September - täglich ausser Montag 9.00-16.30
Adresse: Hruby Rohozec 1, 511 01 Turnov
Tel: +420 481 321 012, e-mail: h.rohozec@iol.cz, www.hruby-rohozec.cz
An der Stelle der ursprünglichen Burg aus dem 14. Jahrhundert, die auf mächtigen, hohen Felsen erbaut wurde, steht das Schloss Hruba Skala. Es entstand durch den Umbau der Burg in einen bequemeren Adelsrenaissancesitz in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es weiter regotisiert. Am äußersten Rand des Sandsteinplateaus steht eine Kirche, die in der romanischen Gotik gebaut wurde, von der eine Verbindungsbrücke mit wertvollen Barockstatuen zum Schloss führt. Auf dem Gelände des Schlosses befindet sich heute ein Hotel, aber der Öffentlichkeit wird der Zutritt auf den Schlosshof und den Turm mit einer herrlichen Aussicht gewährt. Die nähere Umgebung des Schlosses bietet die Besichtigung einer Felsenstadt, den Baumgarten auf der Bukovina, den Mysi dira (Mauseloch) genannten Felsdurchgang oder den Besuch der Adamovo loze (Adamsloge) genannten Grotte. Den schönsten Blick auf das Schloss, aber auch eine der schönsten Ansichten des Böhmischen Paradieses überhaupt, bietet die nahegelegene Marienaussicht (Marianska vyhlidka).
Öffnungszeiten: März ? October ? täglich 8.00?15.00
Adresse: Orea, hotel Zamek Hruba Skala, 511 01 Turnov
Tel: +420 481 389 681, e-mail: hrskala@iol.cz , www.hrubaskala.cz
Jan Cernin aus Chudenice liess dieses ursprünglich Jagdschlösschen in den Jahren 1666-1668 von dem italienischen Architekt Carlo Lurago aus einer kleinen Festung auf basaltischen Hügel erbauen. Der Grundriss des Schlossechens in eliptischer Formund erinnert en den galatischen Turm in Istanbul. In dem 16m hohen ovalen Hauptsaal, der früher als Schmausesaal diente, gibt es ein mehrfacher Widerhall. Sie finden hier Expositionen über die Geschichte und Besitzer des Schlosses und das Museum der Umgebung der Stadt Sobotka.
Öffnungszeiten:
April, Oktober ? Sam, Son, Feiertage 9.00-11.30 13.00-15.30
Mai, Juni, September - täglich ausser Montag 9.00-11.30 13.00-16.30
Juli, August - täglich ausser Montag 9.00-17.00
Adresse: 507 43 Sobotka
Tel: +420 493 571 583, e-mail: humprecht@razdva.cz
Das Jiciner Schloss im südöstlichen Winkel des Platzes, ursprünglich Sitz von Mikulas Trcka z Lipy (Nikolaus Trcka von Lipa), wurde nach dem Jahr 1608 durch Zikmund Smiricky in ein zweigeschossiges Renaissanceschloss mit Arkaden umgebaut. Im Jahr 1620 wurde das Schloss durch eine Schießpulverexplosion zerstört. Unter Albrecht von Waldstein kam es, in den Jahren 1624-1633 (siehe S.), zum Aufbau eines neuen frühbarocken Schlosses. Heute befindet sich hier das Kreismuseum und eine Galerie. (siehe S.) Neben dem Schloss steht die Kirche des Hg. Jakob des Größeren (kostel sv. Jakuba Vetsiho), der Torso einer geplanten Bischofskathedrale, die Albrecht von Waldstein in den Jahren 1627-1634 zu bauen beabsichtigte. Den umliegenden Platz mit den Laubengängen dominiert das Valdicer Tor (Valdicka brana). Seine Höhe von 52 Metern garantiert einen hervorragenden Ausblick.
Öffnungszeiten:
Januar ? Dezember - Die ? Fre 9.00-17.00, Sam, Son 9.00?12.00 12.30?17.00
Juni, Juli ? täglich 9:00-17.00
Adresse: Valdstejnovo nám. 1, 506 01 Jièín
Tel:+420 493 532 204, e-mail: muzeumhry@centrum.cz, www.mujicin.cz
Im Ort der Festung aus dem 15. Jahrhundert errichtete der bedeutende böhmische Adlige Wenzel Budavec von Budov (Vaclav Budovec z Budova) im Jahr 1606 ein eingeschossiges, zweiflügliges Renaissanceschloss. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde Wenzel Budovec hingerichtet und sein konfisziertes Vermögen ging in das Eigentum von Albrecht von Waldstein über. Zur Wende des 18. Jahrhunderts wurde es zur derzeitigen Gestalt umgebaut und wurde Bestandteil des barocken Komplexes mit Pferdeställen, einer Reitschule, einer Salla Terrena und einem französischen Park. Zum Areal des Schlosses gehört auch der Komplex eines Kapuzinerklosters, der Kirche und Kapelle der Hg. Anna (kaple sv. Anny) mit einem englischem Park, der am Ende des 17. Jahrhunderts angelegt wurde. Derzeit sind die ursprünglichen, historischen Innenräume, das Schlosstheater, die Sammlungen von delphischer Fayencen, chinesischen, japanischen und Meißner Porzellans, die Waldsteinsche Bibliothek aus Duchcov, die im 18. Jahrhundert von G. Cassanova verwaltet wurde, ein Lapidarium barocker Statuen in der Kirche der Hg. Drei Könige (kostel sv. Tri kralu) sowie die Kapelle der Hg. Anna (kaple sv. Anny) mit der Gruft Albrecht von Waldsteins zugänglich.
Öffnungszeiten:
Mai - September ? täglich ausser Montag 8.45?16.00
April, October ? Sam, Son, Feiertage 8.45?15.00
Adresse: 295 01 Mnichovo Hradiste
Tel: +420 326 773 098, e-mail: mhradiste@stc.npu.cz, www.stc.npu.cz
Gotisches Schloss aus dem 14. Jahrhundert, in den Jahren 1567-1573 in ein Renaissanceschloss umgebaut. Das heruntergekommene Schloss sollte 1960 abgerissen werden, die einheimische Bevölkerung entschloss sich jedoch es in Selbsthilfe zu retten. Das rekonstruierte Renaissanceschloss ist der Stolz der Gemeinde. Im Schloss befindet sich z. B. das Arbeitszimmer von A. Jirasek, E. Krasnohorska, die Bibliothek von J. Vrchlicky und das Klavier von Vitezslav Nezval. Hier hat das Literaturarchiv des Denkmals des nationalen Schrifttums seinen Sitz.
Öffnungszeiten:
Mai ? October - täglich 9.00?17.00
Adresse: Stare Hrady 1, 507 23 Liban
Tel: +420 493 598 680
Im Dorf Svojkov gab es einen Meierhof, Sychrov genannt, den nach der Schlacht am Weißen Berg Albrecht von Waldstein erhielt. Im Jahr 1669 kaufte das Herrengut der Ritter Lamotte von Frintropp und eben die Lamottes errichteten hier in den Jahre 1690-1693 ein Barockschloss mit Turm und Kapelle. Seit dem Jahr 1820 gehörte es dem bedeutenden französischen Adelsgeschlecht der Rohans. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ Kamil Rohan das Schloss umbauen und in romanischer Gotik erweitern. An der Dekoration beteiligten sich tschechische Künstler und Handwerker (die Holzschnitzer Buskov, E. Max). Zum Schloss gehört ein englischer Park mit exotischen Gehölzen, der im Jahr 1820 angelegt wurde. Der Öffentlichkeit zugänglich sind die neogotischen Innenräume, die Rohaner Galerie - die größte Sammlung französischer Portraitmalerei in Mitteleuropa, der Gedenksaal Antonin Dvoraks. Im Jahr 2000 wurde ein neuer Besichtigungsrundgang mit dem Namen Von der Renaissance zum Historizismus eröffnet.
Öffnungszeiten:
Januar ? März, November, Dezember ? täglich 10.00?14.00
April, September, October ? täglich 9.00?15.30
Mai ? August ? täglich 9.00?16.30
Adresse: Sychrov 1, 463 44 Sychrov
Tel: +420 482 416 011, e-mail: info@zamek-sychrov.cz, www.zamek-sychrov.cz