In der Gemeinde einige einstöckige, gezimmerte Häuser. Das bedeutendste ist das Bicik-Gut mit einem gemauerten Barocktor mit Pforte (datiert 1804). An den Wohnteil im Erdgeschoss schließt der einstöckige Wirtschaftsteil mit Balkongang an. Gezimmerte Kammern auf gemauerten Ställen. Ein weiteres schönes Beispiel der Volksarchitektur des Isergebiets ist das Holan-Gut.
Typisches Beispiel von gezimmerter Volksarchitektur des mittleren Isergebiet. Hier ist eine Dauerausstellung der Geschichte des Maloskaler Gebiets, eine Galerie bildender Kunst, eine Holzkrippe aus der Werkstatt des Akademiemalers Josef Jira und ein stilechtes Restaurant untergebracht.
Öffnungszeit: Mai ? September ? Die ? Fre 11.00?17.00, Sam, Son, 11.00?18.00
Adresse: Vranove 1, 468 22 Mala Skala
Tel: +420 483 392 045, e-mail: ou.mala.skala@iol.cz, www.mala-skala.cz
In Dolanky u Turnova befindet sich eine der schönsten und typischsten Perlen der gezimmerten Architektur in der Gegend. Der ursprüngliche Bau aus dem Jahr 1716 wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom Ufer der Iser an einen Ort überführt, den das fast regelmäßige Hochwasser der Iser nie mehr bedrohte. In dem eingeschossigen Wohngebäude mit schön verziertem Dachgiebel und Balkongang wurde der Dorfschreiber Josef Dlask, der auch die Geschichte des Gutes beschrieb geboren und lebte dort. Auf das Objekt fährt man durch ein steinernes Tor mit einem barocken Glockenturm. Die Exposition auf dem Gut zeigt, wie unsere Vorfahren wohnten, einschließlich ihres landwirtschaftlichen und handwerklichen Werkzeugs. Beim Dlask-Gut steht noch die Rakous Kate aus dem Jahre 1807, die 1959 aus Hruby Rohozec hierher gebracht wurde. Auf dem Gelände finden volkskundliche Feste (Wallfahrten, Kirchweihfeste, Jahrmärkte) statt.
Öffnungszeit: Mai ? Ocotber, Dezember ? täglich ausser Montag 9.00?16.00
Adresse: Dolanky 12, 511 01 Turnov
Tel: +420 481 322 954
Im Karlov genannten Teil von Lomnice nad Popelkou, befinden sich erhaltende, ebenerdige, gezimmerte Häuschen mit geschnitzten Dachgiebeln und Dielen auf hölzernen Säulen. Es handelt sich um ein Beispiel von Volksarchitektur des Vorriesengebirgstyps, vorwiegend aus der Zeit der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts.
Wunderschöne, gezimmerte Hütte, gebaut zu Beginn des 19. Jahrhunderts an der Stelle eines älteren Objekts. Vor dem Gut steht eine Statue des Hg. Georg (sv. Jiri) auf einem Pferd, eine Volksplastik aus dem Jahr 1826. Es befindet sich mitten in den Wäldern auf dem Hruboskaler Plateau und gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der Volksarchitektur des Böhmischen Paradieses und der Schaffenskraft überhaupt, denn ihr Besitzer Vojtech Kopic war ein fleißiger, autodidaktischer Bildhauer. Auf den umliegenden Felsen schuf er Mitte des 20. Jahrhunderts Steinreliefs und Gestalten von historischen Persönlichkeiten und Ereignissen unserer Geschichte und ergänzte sie mit eigenen Verschen und Texten. Von seinen Werken geht Liebe, Demut und Lebensphilosophie aus. In Augenblicken der Erholung pflegte Kopic angeblich auf der Orgel zu spielen, die er auf dem Balkongang hatte. Heute hören wir sein Musizieren schon nicht mehr, aber die steinerne Galerie steht weit offen.
Barocker, einstöckiger Bau mit Mansardendach, mit Sandsteinstuck ausgebaut. Das Mühlhaus nahm die Hälfte des Gebäudes ein und das Wasser floss über einen Mühlgraben aus dem Fischteich auf das Mühlrad Nebak.
Die Stadt wurde im Jahre 1498 aus dem ursprünglichen Marktdorf gegründet. In die städtische Denkmalzone gehören vor allem das Renaissance Rathaus mit Arkaden, heute ist es im Empirestil hergerichtet, gotisch -Renaissance Kirche der St. Maria Magdalena und ein stöckige und Parterrehäuser, die gezimmert sind. Sobotka ist Geburtsort der Dichter V. Solc und Fr. Sramek, in dessen VaterHaus gibt es eine ständige Ausstellung.
Erhalten sind etwa zwanzig gezimmerte Häuser städtischen Typs vom Ende des 18. Jahrhunderts, die einen kleinen Platz außerhalb des eigentlichen Stadtzentrums bilden (Platz der Hg. Anna - namesti sv. Anny). Das bedeutendste Haus Sobotkas ist sicherlich das gezimmerte Solc-Gut aus dem Jahr 1811, in dem eine Galerie untergebracht ist. Das zweigeschossige Haus mit Balkongang ist das Geburts- und Sterbehaus des Dichters V. Solc.
Öffnungszeit: Mai ? September 9.00?11.30 12.30?17.00
Adresse: Solcova 133, 507 43 Sobotka
Tel: +420 493 571 205
(Denkmalsreservat der Volksarchitektur)
Der rundliche Dorfplatz ist von einem einzigartigen Komplex von Blockhäusern des Isergebiettyps umgeben, die ein Beispiel für vollendete Zimmermannsarbeit mit der Sobotkaer Spezialität in Form von Zweilichtfenstern sind. Der Vesecer Dorfplatz ist eine lohnenswerte und bereits schon einige Male genutzte Filmkulisse.
Unweit der Kirche der Hg. Katherina (kostel sv. Kateriny), die bereits im Jahr 1352 erwähnt wurde, ursprünglich gotisch und später barockisiert, steht ein mächtiger gestaffelter hölzerner Glockenturm.
Auf den Friedhof finden wir einen hölzernen, achteckigen Glockenturm, der mit einem Schindel bedeckt ist. Er wurde etwa 1750 errichtet und im Jahr 1830 erneuert.
Öffnungszeit: Juni ? September ? täglich 10.00?18.00
Adresse: 512 64 Vysker
Tel: +420 481 329 211
In der Gemeinde gibt es eine Reihe erhaltener Volksbauten, zum Beispiel die ehemalige Peld Schmiede aus dem Jahr 1808 mit dem gegenüberliegenden Wohnblockhaus Nr. 31. Die einstöckige Schmiede gehört zu den schönsten Blockbauten der Tschechischen Republik und kommt dem Sobotker Typ von Blockbauten nahe. In Zdar gibt es die bislang älteste festgestellte Datierung von Wohnhäusern im Mladoboleslaver Gebiet, die Jahreszahl 1697.
Kurstädtchen mit interessanten Häusern um den Platz, die ein einmaliges empires, urbanistisches Ganzes schaffen. Die Mehrzahl der Häuser trägt eine Stuckverzierung des verspäteten Klassizismus. Wir finden hier auch Blockhütten vom Ende des 18. Jahrhunderts. Im Bad befindet sich heute eine Kinderheilanstalt.
Die Stadt im Tal des Flusses Jizera, gegründet aus den ursprünglichen Dörfern Brod und Brodec, die sich bald vereinigten und Stadt im Jahre 1501 wurden. Die Stadt bekam das Attribut "Zelezny" (Eisen, eiseren) wegen der Eisenerzgewinnung. Seit dem 19. Jahrhundert kommt es zu grossem Aufschwung der Glasindustrie, und im Jahre 1920 war hier die Glasschule gegründet. Die Glaserzeugung blieb bis zu dem heutigen Tag der bedeutendste Industriebereich für Zelezny Brod und Umgebung. Die ursprünglich gotische Holzkirche St. Jakobs des Grösseren wurde im Jahre 1762 im Barockstil umgebaut. Auf dem Friedhof gibt es ein Beinhaus und achteckiges Glockenhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Aus der ursprünglichen Holzbebauung, die hier bis zu dem Beginn des 20. Jahrhunderts stand, blieb nur eine Gruppe von gezimmerten Häusern in Travnice (Denkmalreservation) erhalten. Die Modelle von hölzernen Volksbauen befinden sich im ethnografischen Museum des oberen Jizeragebiets. Geburtsort des Malers V. Rada und des Komponisten V. Vipera.
Adresse: Beliste 57, 468 22 Zelezny Brod
Tel: +420 483 391 149