Das Außergewöhnliche dieser touristisch äußerst attraktiven Gebiete besteht darin, dass es sich um Sandsteinstädte verschiedenen Alters handelt. Am 5. Dezember 2002 kam es zur Erweiterung des geschützten Landschaftsgebiets Böhmisches Paradies aus den bestehenden 92 km2 auf 181,5 km2. Zum ursprünglichen CHKO Gebiet kam noch das Gebiet von Malá Skála, Kozákov, Klokočské Felsen, Prachovské Felsen und das Gebiet zwischen Kněžmost und Sobotka hinzu. Das geschützte Gebiet ist so aus drei abgetrennten Teilen gebildet. Ein "Paradies" kann nicht mit irgendwelchen Grenzen, Pflöcken oder Zäunen begrenzt werden. Die Menschen schützen den Raum des Böhmischen Paradieses selbst vor allem mit Gefühl und das zeigt sich in seiner Folge darin, wohin sie am meisten gehen und wo wir bereits bei einem flüchtigen Blick auf die Karte das dichteste Netz von touristisch markierten Wegen sehen. Das System der touristischen Markierung in der Tschechischen Republik ist perfekt und kann als Beispiel für die ganze Welt dienen. Das Böhmische Paradies ist in dieser Richtung ein Ausstellungsexponat.
Verwaltung des Landschaftsschutzgebietes Böhmisches Paradies
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