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Turnauer Land: An den vorzeitlichen Siedlungen vorbei nach Sychrov

Turnov

Weniger anstrengender Ausflug ohne steile Steigungen, 40 km lang. Die Strecke führt von Turnov nach Přepeře, Svijany, weiter nach Nechálov und über Sedlíšťka zu dem Schloss Sychrov, von da dann über Jenišovice zurück nach Turnov.

TURNOV, Böhmisches-Paradies-Platz - Bahnstation Turnov-Stadt (0,5 km) - Přepeře, an der Wehr (4 km) - Mokrý (6,5 km) – Ploukonice (7 km) – Příšovice (9 km) – Svijany (11 km) – Svijanský Újezd (13 km) – Kobyly, Nechálov (17,5 km) –  Sedlíšťka (21 km) – Staatsschloss Sychrov (25 km) – Odolenovice (28,5 km) – Jenišovice (30 km) – Dolánky u Turnova (38 km) – TURNOV (40 km)

Turnov (Turnau) - Herz des Böhmischen Paradieses, Stadt mit Steinverarbeitungstradition. Sehenswürdigkeiten: Neorenaissancerathaus, Kirche des hl. Nikolaus, ehemalige Klosterkirche des hl. Franz von Assisi, Mariä-Geburt-Kirche (eine der größten neugotischen Kirchen Europas), Johannes-der-Täufer-Kirche vom Anfang des 13. Jh. in Nudvojovice, Schloss Hrubý Rohozec, Synagoge, jüdischer Friedhof. Böhmisches-Paradies-Museum mit historischen, ethnografischen und geologischen Sammlungen. Galerie Granat. Unweit der Stadt steht die Burg Waldstein oder der Dlask-Bauernhof (Beispiel eines Hauses iserländischer Art, ständige Exposition und Ausstellungen).

PŘEPEŘE - erstmals 1323 erwähnt, spätgotische Kirche des hl. Jakobs des Größeren von Mitte des 16. Jh., alter Flussarm am linken Ufer der Iser mit Uferbewuchs, erhaltene Volksarchitekturbauten iserländischer Art.

MOKRÝ – ursprüngliches barockes Tor der Nr. 12 und historisches Kreuz auf dem Dorfplatz, auf dem Schornstein einstiger Genossenschaftsmolkerei aus dem Jahre 1901 ein Weißstorchnest, der einzige ständige Brutplatz in der Region.

PLOUKONICE – auf dem Dorfplatz die Gaststätte U Loudů mit jahrhundertelanger Tradition.

PŘÍŠOVICKÉ PÍSEČÁKY - nach Sandabbau entstandene Baggerseen, Malý (12 ha) und Velký Písečák (27 ha). Erholung, Angeln, auf dem Velký Písečák (der große Baggersee) auch Surfing und Yachting. Baden auf eigene Gefahr.

PŘÍŠOVICE - Belege menschlicher Anwesenheit aus der Jungsteinzeit. Zwei historisch wertvolle Beispiele der Volksarchitektur - Bauerngehöfte der iserländischen Art, der Bičík-Hof und der Holan-Hof, beide gebaut vor 1600.

SVIJANY - zahlreiche archäologische Funde, der wertvollste aus dem Jahre 1854 (bronzene kultische Schwanstatuetten aus der frühen Eisenzeit). In Svijany ist die 1420 gebaute Mühle (heute Pernersmühle genannt) immer noch im Betrieb. Die dortige Brauerei wurde 1564 gegründet. An der Iser fand eine der Schlachten des Deutschen Krieges 1866 statt (gepflegter Militärfriedhof mit Gefallenendenkmälern). Geburtsort eines bedeutenden Werbers für die Region, des Malers Jan Prousek (1857 – 1914).

SVIJANSKÝ ÚJEZD - Siedlung aus der Spätsteinzeit. Einige Blockhäuser aus dem 17. Jh., erneuerter Dorfplatz mit 28 Linden, pseudogotische Kirche. Gemeinde mit regem Kultur- und Gesellschaftsleben (Svijaner Bierfest). Sportareal und Badestätte.

KOBYLY - einzelne Ortsteile der Gemeinde sind durch Radwege vernetzt, die das malerische Mohelka-Tal mit der Umgebung Turnovs verbinden. In der Gemeinde steht die dominante Kapelle des hl. Havels aus dem Jahre 1888 (Ortsteil Havlovice), Wenzelskapelle und einige urtümliche Blockhäuser.

SEDLÍŠŤKA - Teil der Gemeinde Vlastibořice, erstmal 1538 erwähnt, damals gehörte die Ortschaft zu der Herrschaft Großskal, im 19. Jh. dann zu der Herrschaft Sychrov. Auf dem Dorfplatz steht bei der Nr. 9 (Hobelant-Gut mit Galerie und Dachgiebel) denkmalgeschütztes Tor mit einer Statue des hl. Paulus, an der Hauptstraße steht die St.-Petrus-Kapelle aus dem Jahre 1814, wertvoll ist auch das Bauernhaus Nr. 16.

STAATSSCHLOSS SYCHROV - ursprünglich barockes Schloss, nach 1840 klassizistisch und neugotisch umgebaut. Seine romantische Gestalt erhielt es vor allem dank dem fürstlichen Baumeister Josef Pruvot. Im Schloss wertvolle Ölgemälde, Porträts der Vorfahren der Rohans und französischer Könige, reichhaltige Schnitzereiverzierung (Petr Bušek). Der Schlosspark wurde nach drei Raumachsen angelegt, die von der Parkfront auseinander laufen. Die zentrale Achse wird von einer Orangerie beendet.

JENIŠOVICE - Kirche des hl. Georgs im Barockstil aus den Jahren 1728 - 1744 (im Interieur wertvolle Ausstattung aus dem 18. Jh.), über dem Eingang eine Statue des hl. Antonius von Padua. Auf dem Dorfplatz am Haus Nr. 6 Säule mit Marienstatue (Steinmetzvolkskunst vom Anfang des 18. Jh.).

DOLÁNKY - Stadtteil von Turnov am Zusammenfluss der Iser und des Vazovecký-Bachs. Bademöglichkeit, im Sommer Imbiss, Parkplatz, Bootsverleih, Inline-Skating. 

 
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