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Turnauer Land: In das Tal der Mohelka

Turnov

Der gemütliche Ausflug geht überwiegend bergab und ist 44 km lang. Aus Turnov fahren Sie über Dolánky nach Jenišovice, weiter durch das Mohelka-Tal nach Podhora. Danach steigen Sie hoch nach Soběslavice und über Čtveřín und Přepeře kehren Sie zurück nach Turnov. Der Ausflug läßt sich bis nach Mohelnice verlängern, dann rechnen Sie noch mit weiteren 11 km.

Turnov, Böhmisches-Paradies-Platz - Dolánky (2 km) - Ondříkovice (5 km) - Roudný (7 km) - Jenišovice (10 km) - Zlatá hvězda, Kreuz an der Autobahn (12,5 km) - Stádla, Mohelka-Tal (13 km) - Radostín (15 km) - Třtí (16 km) - Trávníček (20 km) - Libíč (23 km) - Podhora (25 km) - Radvanice (26 km) - Soběslavice (31 km) - Svijanský Újezd (33 km) - Pěnčín (35 km) - Čtveřín (37 km) - Přepeře (39 km) - Turnov (44 km)

TURNOV - Herz des Böhmischen Paradieses, Stadt mit Steinverarbeitungstradition, liegt im Gebiet mit zahlreichen Spuren vorzeitlicher Besiedlung, an einer alten Handelswegkreuzung. Die Anfänge der Stadt sind mit dem Geschlecht der Markwartitz verbunden, im 15. Jh. erblühte sie unter den Krajíř von Kraik, am Ende des 16. Jh. unter den Smiřickýs und den Wartenbergs. Nach 1620 erwarb die Herrschaft Albrecht von Waldstein. Die Stadt wurde in zwei Dominien geteilt – Skalské und Rohozecké, die das Geschlecht Des Fours gewann. Zu der Zeit entwickelt sich auch die Steinverarbeitung, etwas später kommt ein neues Fachgebiet dazu, die Herstellung von Kompositglas als Imitation der Edelsteine. Turnov ist der Geburtsort markanter Persönlichkeiten tschechischer nationaler Wiedergeburt und dann auch tschechischer Politik.

Eine Tradition hat in der Stadt auch das Kunstschulwesen. Unter den historischen Denkmälern sind zu nennen: das ursprünglich spätgotische, anschließend im Stile der Neorenaissance umgebaute Rathaus, Dekanatskirche des hl. Nikolaus (ursprünglich gotisch, barock umgestaltet) die ehemalige Klosterkirche des hl. Franz von Assisi auf dem Marktplatz, neugotische Mariä-Geburt-Kirche, eine der größten neugotischen Kirchen Europas, Johannes-der-Täufer-Kirche vom Anfang des 13. Jh. in Nudvojovice (primär romanisch, gotisch umgebaut), das Schloss Hrubý Rohozec (umgebaute Burg), die Synagoge, in Böhmen eine der ältesten erhaltenen Synagogen, jüdischer Friedhof und das Böhmisches-Paradies-Museum mit historischen, ethnografischen und mineralogischen Sammlungen. Sehenswert ist auch die Galerie Granat. Unweit der Stadt steht die Burg Waldstein oder der Dlask-Bauernhof.

DOLÁNKY - ein Stadteil am Nordrand der Stadt, im Tal der Iser, am Zusammenfluß mit dem Vazovecký-Bach. Bademöglichkeit, im Sommer Imbiss, Parkplatz, Bootsverleih, Inline-Skating. Dlask-Bauernhof - einst lehnfreies Anwesen und Schulzengut, gebaut 1716, typisches Beispiel eines Iserlandhauses. Im Objekt sind ständige Ausstellungen und Expositionen des Böhmisches-Paradies-Museums zu Wohnen auf dem Lande und landwirtschaftlicher Gerätschaft untergebracht.

ONDŘÍKOVICE - in der Umgebung ungewöhnliches Karstsystem, gebildet durch Ondříkovice-Doline, Ondříkovice-Schlundloch, das Schlundloch bei Roudné und durch Bartoš-Ausgangsstelle der starken Quelle des Bachs Vazovecký.

JENIŠOVICE – einst im Eigentum des Klosters Strahov, der letzte Besitzer war die Familie Des Fours. Barocke römisch-katholische Kirche des hl. Georgs aus dem Jahre 1744, Statuen der Heiligen Wenzel und Antonius und Grabstätten von drei Mitgliedern des Des-Fours-Geschlechts, auf dem Friedhof wurden der Historiker J. Pekař und der Schriftgelehrte J. Dlask aus Dolánky beigesetzt.

TAL DER MOHELKA – hinter der Straße R35 öffnet sich eine andere Landschaft, bemerkenswert vor allem wegen ihrer andersartigen Vegetation. Mit einer kurzen Ausnahme der Durchfahrt durch Radotín verläuft die Strecke stets bergab. Bei günstigen Bedingungen kann man die gemütliche Wanderung bis nach Mohelnice ausdehnen und über Koryta, Loukov und Svijany zurückkehren.

RADOSTÍN – hinter der kleinen Ortschaft sieht man ein interessantes technisches Denkmal – die Eisenbahnbrücke von Sychrov. Ihre acht Bogen in zwei Reihen übereinander wölben sich 32 m hoch.

PĚNČÍN – roter Apfel im Wappen der Gemeinde symbolisiert die Anbautraditionen, die sie berühmt machten. In Pěnčín wurden die bekannten Sorten Šampion, Rubín, Vanda und Bohemia gezüchtet.

PŘEPEŘE – erstmals 1323 erwähnt, spätgotische Kirche des hl. Jakobs des Größeren von Mitte des 16. Jh., alter Flussarm am linken Ufer der Iser mit Uferbewuchs, erhaltene Volksarchitekturbauten iserländischer Art.

 
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