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Der Goldene Steig des Böhmischen Paradieses

4. Tag – Abschnitt Turnov – Malá Skála (12 km)

Streckenverlauf:
TURNOV – Lehrpfad Schloss Hrubý Rohozec – Dolánky u Turnova – Bukovina – Felsenburg Drábovna – Burg Frýdštejn – Pantheon – MALÁ SKÁLA

Schwierigkeitsgrad dieses Abschnitts: Zwischen Bukovina und der Felsenburg Drábovna Überquerung der Straße I/10 außerhalb des Ortes!!! Steilerer Abstieg gegen Ende des Tagesabschnitts.

Streckenbeschreibung:

Die Streckenführung in Turnov wurde leicht verändert, derzeit führt sie nicht mehr über den Marktplatz, sondern am rechten Ufer der Iser/Jizera unter Schloss Hrubý Rohozec entlang.

Unseren Ausflug beginnen wir in Turnov, wo man einige Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler besuchen kann, beispielsweise das Museum des Böhmischen Paradieses mit Mineralogischer Sammlung, Edelsteinsammlung und dem gewaltigen Gemälde von Mikoláš Aleš – Pobití Sasíků pod Hrubou Skálou (Niedermetzelung der Sachsen unter Groß Skal). Des Weiteren empfehlen wir die Besichtigung der Kirchen in Turnov, der Synagoge, usw.Am rechten Ufer der Iser (Jizera) ragt auf einem hohen Felssporn Schloss Hrubý Rohozec (Schloss Groß Skal) auf. In den Sommermonaten gelangt man vom Goldenen Steig über eine Treppe (Schlosslehrpfad) zum Schloss. Gleich in der Nähe, im Ort Dolánky bei Turnov, befindet sich das Gehöft Dlaskův statek, das seit 2010 nationales Kulturdenkmal ist und zudem eine ethnografische Ausstellung des Museums des Böhmischen Paradieses birgt.

Aus Dolánky u Turnova gelangen wir auf dem Goldenen Steig über Bukovina nach Drábovna, einer kleineren Felsenstadt, von deren Rand sich ein anmutiger Blick auf die Landschaft von Malá Skála und das Isertal öffnet. Einst stand hier auf einer Felsklippe eine kleine hölzerne Burg (kurzer Abstecher, frei zugänglich). Eine weitere Station ist Burg Frýdštejn (Friedstein) mit ihrem mächtigen runden Bergfried, von dessen Zinne sich ein herrlicher Fernblick bietet. Von der Burg neigt sich der Weg auf dem Felsrücken Vranovský hřeben zurromantisch umgestalteten Burgruine Vranov, dem sog. Pantheon, das an zahlreiche Persönlichkeiten erinnert, die Zachariáš Römisch, der einstige Besitzer der Herrschaft Malá Skála in Ehren hielt.

Letzte Station ist der Aussichtsfelsen Zahrádka. Von einem Felssporn hoch über der Iser sind ganz Malá Skála, die einem Drachenkamm ähnelnden Felsen Suché skály, das Gebiet um Chléviště u.a.m. zu überblicken. Nun geht es nur noch in einem Abstieg zum Ferienort Malá Skála, zum Abschluss dieser Etappe hinab.

Malá Skála, auch „Perle des Böhmischen Paradieses“ genannt, ist seit jeher das Ziel derer, die sich nach Ruhe sehnen, aber auch derer, die auf Adrenalinerlebnisse aus sind. Das Gut Boučkův statek mit Josef-Jíra-Galerie, ein Hochseilgarten und ein Boots- und Tretrollerverleih runden das Angebot des anmutigen Ferienortes ab. Auch der Greenway Jizera durchläuft den Ort. Außerdem bietet der Ort mehrere Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.


 
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